Vorstellung


Hallo,
mein Name ist Lili Wibbelbrink.
Ich bin eine Gnomin und begeisterte Magierin und Ingenieurin.


Auf dieser Seite möchte ich Euch, liebe Besucher, auf eine Tour durchs gnomische Azeroth mitnehmen. Es wird sicher viel neues, kurioses und gnomverrücktes zu entdecken geben.

Und nun wünsche ich Euch viel Spass und gnomische Grüsse

Eure
Lili Wibbelbrink


Dienstag, 15. Januar 2008

Ein Wichtelleben



Das hier sind Nallop und Chotai. Die beiden sind Wichtel und stehen seit langem im Dienst bei meinen Freundinnen Tineke und Demona.


Als ich Nallop zum ersten Mal traf waren wir gerade auf einem Ausflug nach Zul Gurub. Der kleine kam dort zu mir und bat mich um Wasser für seine Herrin, die Hexe Tineke. Völlig gestresst sah er damals aus. Seine Herrin schickte ihn ständig herum, liess ihn zaubern und benutzte ihn oft genug als Schild. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir von seinem Wichtelleben.


Kleine Wichtel haben es in unserer Welt nicht so gut. Kaum einer nimmt sie wahr und für ihre Herren sind sie nicht mehr als ein Objekt, dass man herumscheuchen kann. Wenn sie nicht im Kampfeinsatz sind, hausen sie in ihren kleinen Löchern unter den Städten, unsichtbar und still. Sie müssen immer auf Abruf bereit stehen, egal, ob sie gerade schlafen, essen oder sonst was machen - wenn der Herr ruft, müssen sie zu ihm hin teleportieren.


Nicht immer gehen sie ihrer Arbeit gern nach, denn oft sind es schmutzige, gefährliche oder gar grausige Orte, zu denen sie ihr Herr führt. Aber die Verbindung, die zwischen ihnen und ihren Herren besteht, ist so eng und seit Beginn der Hexenausbildung vorhanden, dass sie gar keine Möglichkeit der Verweigerung haben. Alles, was ihnen bleibt, um ihren Unmut zu zeigen, ist ab und an, ein Wort der Missbilligung , wenn sie in den Kampf geschickt werden. Aber wer hört schon auf so einen kleinen Kerl, der sich nicht wehren kann?


Manche Hexer wollen zudem auch noch vermeiden, dass die kleinen Kerle überhaupt einen Laut von sich geben und bannen sie deshalb in einer ganz besonderen Weise, so dass sie sich überhaupt nicht mehr wehren können - vom Sprechen ganz zu schweigen. “Phasenverschieben” nennen sie das und rechtfertigen es damit, dass dann dem Wichtel kein Schaden mehr zugefügt werden könnte. “Reiner Blödsinn” meint Chotai, der Wichtel von Demona, dazu. “Die wollen uns nur unterdrücken!” fügt Nallop hinzu.


Diese Phasenverschiebung war auch der Grund, weshalb ich vor langer Zeit zum ersten Mal auf Chotai aufmerksam geworden bin. Damals im schrecklich heissen Geschmolzenen Kern war das. Wir waren mit 40 Mann auf Expedition und steckten irgendwo auf einem Steg zwischen der Lava. Meine Aufgabe war es, die ganzen Leute zu entfluchen und ich hatte, um es einfacher zu machen, eine Liste bekommen, wo alle Leute drauf standen, die fluchgefährdet waren. Ich ging der Reihe nach die Liste durch und blieb dann bei einem Chotai hängen. Der hatte tatsächlich einen Fluch auf sich, aber ich konnte ihn nicht entfernen. Ich fragte also nach, wer Chotai wäre und wo er war - es konnte ja auch sein, dass er nur nicht in meiner Reichweite war. Da meldete sich Demona und sagte, das wäre ihr Wichtel. Den könnte man aber nicht entfluchen, weil er phasenverschoben wäre. Der arme Kerl, durfte in seiner “Phase” nicht reden, nicht weglaufen und war nun auch noch ständig verflucht.


Tineke und Demona, beide wie gesagt sehr liebe und gute Freundinnen, versuchen mich bis heute zu besänftigen, dass diese Phasenverschiebungen nur gut für ihre kleinen Freunde sind, aber so ganz glauben kann ich das nicht. Ich hab für mich nun einfach beschlossen, dieses Thema in ihrer Gegenwart nicht mehr anzusprechen.


Stattdessen frage ich lieber nach den tollen Seelensteinen, die, wie ich finde, nur auf mich gezaubert, Sinn machen!

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

An dieser Stelle muss einmal deutlich gesagt werden, dass Dämonologie etwas verwerfliches ist. Kinder, versucht dies zuhause nicht nachzumachen!

So sehr ich den Damen ihre aufrichtige Haltung anrechne und ihren Kampf gegen die Feinde Sturmwinds begrüße, kann ich doch nicht umhin sie zu warnen: Früher oder später werden die Dämonen sich gegen Euch auflehnen.
Im Namen des Lichts sollte man Abstand halten.

Im Zweifel ist es aber gut die Dämonen klein zu halten und ein phasenverschobener Dämon erhält nicht nur keinen Schaden, er kann auch keinen anrichten, oder?

Feodor Salkanov

Lili Wibbelbrink hat gesagt…

Also, dass die kleinen Wichtel nun auch noch in ihrer phasenversklavten Form keinen Schaden machen können, zeigt doch noch mehr, wie sehr sie unterdrückt werden. Die armen Kleinen!

Lili

Anonym hat gesagt…

Die Kleinen muss man unter Kontrolle halten, sonst beschimpfen sie noch weitere ehrenhafte Bürger. Was der so alles von sich gibt... Da muss man sich oft die Ohren zuhalten.

Und Nallop hat es schon gut bei mir. Den hab ich in ganz jungen Jahren aufgelesen und mich bisher auch um ihn gekümmert. Auch wenn er das ganz anders sieht.