
Gestern war ich in Allerias Feste, weil ich ein paar der tollen Heiltränke kaufen wollte, die dort Geistweiser Zran vertreibt.
Weil Flocky, mein Greif, ein kleines Problem mit seiner rechten Klaue hatte, wollte ich den Mietgreifen von dort zurück nach Schattrath nehmen. Dort sah ich wieder mal Lemla Hoffnungsschwinge, die dort seit einiger Zeit ihre Ausbildung zum Greifenmeister vollendete. Ich hatte schon länger vor, mich mal mit ihr zu unterhalten, weil ich es ungeheuer spannend fand, was ein Greifenmeister so alles zu tun hatte. Also ging ich zu ihr hin und sprach sie an.
“Hallo Lemla”, begrüsste ich sie. “Ich bin Lili. Ich komme hier öfter vorbei und bewundere immer die Arbeit, die Du tust.”
Lemla, gerade dabei, in einem grossen Bottich herumzurühen, blickte auf und lächelte. Ihre blonden langen Haare blitzten in der Sonne.
“Hallo Lili. Oh ja ich mag meine Arbeit auch.”
“ich würd gern ein wenig mehr über Deine Ausbildung erfahren. Magst Du mir davon erzählen?”
“Klar gern. Also erstmal braucht man ganz viele Jahre der Vorbereitung bevor man sich überhaupt für eine Greifenmeisterausbildung bewerben darf. Und dann sind die Auswahlkriterien auch sehr streng. Das oberste Greifenmeisterkomitee aus Burg Wildhammer hat zudem jetzt beschlossen, dass nur noch Zwerge zu Greifenmeistern ausgebildet werden dürfen, da die doch im allgemeinen am meisten von diesen Tieren verstehen. Deshalb und weil die Ausbildung auch sehr lange dauert gibt es nur so wenige Auszubildende. Im Moment nur mich und eine in Theramore.”
“Wie lange dauert denn die Ausbildung?”
“So im Schnitt 50 Jahre, je nachdem ob man die Prüfungen gleich beim ersten Mal schafft”
“Und wie lange bist Du jetzt schon dabei?”
“Oh ich hm” Lemla überlegte und kratzte sich am Kopf. “Fast 15 Jahre jetzt. Zuerst ist man für ein paar Jahre nur in der Schule und lernt alles theoretische über Zucht, Zähmung, Haltung der Greifen und dann ist man für ein Praktikum im Hinterland, um schon mal ein wenig Kontakt mit den Tieren haben zu können. Danach geht’s wieder in die Schule, um dann unter anderem was über Navigation und Verwaltung zu lernen. Danach beginnt dann meist der praktische Teil. Man wird dann einem Greifenmeister zugeteilt und geht ihm zur Hand. Ich bin jetzt so seit ca. einem Jahr hier in Allerias Feste.”
“Hui das klingt nach einer sehr langen Ausbildung. Kein Wunder, dass das fast nur Zwerge machen. Für alle anderen wäre das ja viel zu lang.”
Lemla nickte und ging zu einem grossen Stapel Säcke. Sie nahm einen herunter, öffnete ihn und kippte den Inhalt in den Bottich.
“Was machst Du da?” fragte ich sie und schaute interessiert in den grossen Behälter. Es roch merkwürdig.
“Das ist das Futter für die Tiere. Wir füttern sie zweimal am Tag. Wenn Du magst, kannst Du mir helfen.”
Ich nickte und gemeinsam begannen wir, das Futter aus dem grossen Bottich in drei kleinere runde Töpfe zu füllen. Lemla trug sie nach und nach zu den drei Greifen, die zur Zeit in Allerias Feste waren.
Sie stellte die Töpfe vor die Tiere hin und diese begannen hungrig zu fressen.
“Sind immer vier Tiere an einem Ort?”
“Ja. Das halten wir immer so für Notfälle. Wenn man mehr als einer gleichzeitig benötigt wird. Normalerweise ist das immer so, dass einer ankommt und dafür ein anderer fliegt. Die Tiere müssen nach einem Flug immer mindestens 4 Stunden ruhen. Aber es gibt auch Orte, da sind immer nur zwei Tiere oder sogar nur eins. Das kommt auch darauf an, wie viele Leute dort fliegen. Hier ist immer sehr viel Verkehr.”
Sie streichelte den einen Greifen gedankenverloren und glitt mit ihren Fingern durch die langen Rückenfedern. Es war schön zu sehen, mit welcher Freude und Liebe zu den Tieren hier gearbeitet wurde.
“Das hier ist Schnock. Er ist mein Lieblingsgreif und meist für die Strecke Wildhammerfeste - Allerias Feste - Shattrath eingesetzt. Der arme hatte vor einem halben Jahr einen Unfall. Er war gegen einen der hohen Bäume im nördlichen Terokkar geflogen und abgestürzt. Zum Glück ist weder ihm noch seinem Reiter etwas grossartiges passiert. Nur Schnock hatte hinten seine Schwanzfedern verloren, so dass er eine ganze Zeit lang nicht fliegen konnte. Nun ist aber alles wieder nachgewachsen.”
“Wenn Du mit Deiner Ausbildung fertig bist, weißt Du schon, wo Du am liebsten arbeiten würdest?”
“Oh ja, ich würde gern einen eigenen Greifenposten eröffnen. Eine neue Linie, weißt Du?”
“und wo?”
“In Ambossar im Eisklammtal. Da gibt’s so was noch nicht und ich finde den Weg von da nach Eisenschmiede immer so lang.”
“Geht das denn so einfach?”
“Hm nein leider nicht. Man muss viele Anträge stellen, einen Kostenplan erstellen und Erfahrung mitbringen. Meist dauert so ein Posteneröffnungsverfahren viele Jahre. Wir Zwerge haben es nicht so eilig mit unseren Entscheidungen.” Sie lachte laut und zeigte dabei ihre weissen Zähne.
“Also ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück dabei und hoffe, Du schaffst das. So nun muss ich aber wieder los.”
“Hier nimm Schnock nach Shattrath.”
“Hallo Lemla”, begrüsste ich sie. “Ich bin Lili. Ich komme hier öfter vorbei und bewundere immer die Arbeit, die Du tust.”
Lemla, gerade dabei, in einem grossen Bottich herumzurühen, blickte auf und lächelte. Ihre blonden langen Haare blitzten in der Sonne.
“Hallo Lili. Oh ja ich mag meine Arbeit auch.”
“ich würd gern ein wenig mehr über Deine Ausbildung erfahren. Magst Du mir davon erzählen?”
“Klar gern. Also erstmal braucht man ganz viele Jahre der Vorbereitung bevor man sich überhaupt für eine Greifenmeisterausbildung bewerben darf. Und dann sind die Auswahlkriterien auch sehr streng. Das oberste Greifenmeisterkomitee aus Burg Wildhammer hat zudem jetzt beschlossen, dass nur noch Zwerge zu Greifenmeistern ausgebildet werden dürfen, da die doch im allgemeinen am meisten von diesen Tieren verstehen. Deshalb und weil die Ausbildung auch sehr lange dauert gibt es nur so wenige Auszubildende. Im Moment nur mich und eine in Theramore.”
“Wie lange dauert denn die Ausbildung?”
“So im Schnitt 50 Jahre, je nachdem ob man die Prüfungen gleich beim ersten Mal schafft”
“Und wie lange bist Du jetzt schon dabei?”
“Oh ich hm” Lemla überlegte und kratzte sich am Kopf. “Fast 15 Jahre jetzt. Zuerst ist man für ein paar Jahre nur in der Schule und lernt alles theoretische über Zucht, Zähmung, Haltung der Greifen und dann ist man für ein Praktikum im Hinterland, um schon mal ein wenig Kontakt mit den Tieren haben zu können. Danach geht’s wieder in die Schule, um dann unter anderem was über Navigation und Verwaltung zu lernen. Danach beginnt dann meist der praktische Teil. Man wird dann einem Greifenmeister zugeteilt und geht ihm zur Hand. Ich bin jetzt so seit ca. einem Jahr hier in Allerias Feste.”
“Hui das klingt nach einer sehr langen Ausbildung. Kein Wunder, dass das fast nur Zwerge machen. Für alle anderen wäre das ja viel zu lang.”
Lemla nickte und ging zu einem grossen Stapel Säcke. Sie nahm einen herunter, öffnete ihn und kippte den Inhalt in den Bottich.
“Was machst Du da?” fragte ich sie und schaute interessiert in den grossen Behälter. Es roch merkwürdig.
“Das ist das Futter für die Tiere. Wir füttern sie zweimal am Tag. Wenn Du magst, kannst Du mir helfen.”
Ich nickte und gemeinsam begannen wir, das Futter aus dem grossen Bottich in drei kleinere runde Töpfe zu füllen. Lemla trug sie nach und nach zu den drei Greifen, die zur Zeit in Allerias Feste waren.
Sie stellte die Töpfe vor die Tiere hin und diese begannen hungrig zu fressen.
“Sind immer vier Tiere an einem Ort?”
“Ja. Das halten wir immer so für Notfälle. Wenn man mehr als einer gleichzeitig benötigt wird. Normalerweise ist das immer so, dass einer ankommt und dafür ein anderer fliegt. Die Tiere müssen nach einem Flug immer mindestens 4 Stunden ruhen. Aber es gibt auch Orte, da sind immer nur zwei Tiere oder sogar nur eins. Das kommt auch darauf an, wie viele Leute dort fliegen. Hier ist immer sehr viel Verkehr.”
Sie streichelte den einen Greifen gedankenverloren und glitt mit ihren Fingern durch die langen Rückenfedern. Es war schön zu sehen, mit welcher Freude und Liebe zu den Tieren hier gearbeitet wurde.
“Das hier ist Schnock. Er ist mein Lieblingsgreif und meist für die Strecke Wildhammerfeste - Allerias Feste - Shattrath eingesetzt. Der arme hatte vor einem halben Jahr einen Unfall. Er war gegen einen der hohen Bäume im nördlichen Terokkar geflogen und abgestürzt. Zum Glück ist weder ihm noch seinem Reiter etwas grossartiges passiert. Nur Schnock hatte hinten seine Schwanzfedern verloren, so dass er eine ganze Zeit lang nicht fliegen konnte. Nun ist aber alles wieder nachgewachsen.”
“Wenn Du mit Deiner Ausbildung fertig bist, weißt Du schon, wo Du am liebsten arbeiten würdest?”
“Oh ja, ich würde gern einen eigenen Greifenposten eröffnen. Eine neue Linie, weißt Du?”
“und wo?”
“In Ambossar im Eisklammtal. Da gibt’s so was noch nicht und ich finde den Weg von da nach Eisenschmiede immer so lang.”
“Geht das denn so einfach?”
“Hm nein leider nicht. Man muss viele Anträge stellen, einen Kostenplan erstellen und Erfahrung mitbringen. Meist dauert so ein Posteneröffnungsverfahren viele Jahre. Wir Zwerge haben es nicht so eilig mit unseren Entscheidungen.” Sie lachte laut und zeigte dabei ihre weissen Zähne.
“Also ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück dabei und hoffe, Du schaffst das. So nun muss ich aber wieder los.”
“Hier nimm Schnock nach Shattrath.”
Ich stieg auf Schnocks Rücken und der Greif stieg schnell hoch in die Luft. Lemla winkte mir von unten zu während ich langsam immer höher stieg und die Häuser von Allerias Feste unter mir verschwanden.
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